Titelthema
Gemeinsam Hoffnung schaffen – immer schon
Vorstand (CEO) Diakonieverein Bruchsal e. V.
Liebe Leserinnen und Leser,
„Gemeinsam Hoffnung schaffen – immer schon!“ wie lässt sich das verbinden mit dem Bauen und Weiterbauen des EAZ? Lassen sie mich das in vier Sätzen zum Ausdruck bringen:
- EAZ bauen ist Ausdruck von Verantwortung für die Menschen in der Stadt Bruchsal und dem Landkreis Karlsruhe.
- EAZ bauen ist Verpflichtung, die christlich-diakonische Haltung und das sozialunternehmerische Handeln alltäglich glaubhaft werden zu lassen.
- EAZ bauen ist Nachhaltigkeit zur Bewahrung der Schöpfung durch die Umsetzung architektonischer, energetischer und pflegefachlicher Modernisierungskonzepte.
- EAZ „weiterbauen“ geschieht aus der Hoffnung, in einem tiefen spirituellen Sinne, die aus dem Inneren des Menschen erwächst.
Diese Hoffnung hilft, das – verletzliche und endliche – Leben zu tragen und nicht nur zu ertragen.
Diese Hoffnung richtet sich an alle, die sich nicht mit den derzeitigen Bedingungen, in denen existentielle Nöte und Grenzerfahrungen des Lebens stattfinden, zufriedengeben.
Diese Hoffnung ist auch Grundlage, die es ermöglicht, unterschiedliche Glaubens- und Lebensformen als auch religiöse Organisationsformen neu ausrichten zu können
Damit steht das Ev. Altenzentrum und der Diakonieverein Bruchsal e. V. in einer langen, christlich-diakonischen Tradition, in der es darum geht:
„Gemeinsam Hoffnung schaffen – immer schon!“
Am 7. Juli 2024 haben wir im Rahmen eines „EAZ-Unternehmens-Familienfestes“ die Fertigstellung der langjährigen Modernisierungsarbeiten gefeiert. Gemeinsam feierten ca. 300 geladene Gäste, Mitarbeitende und ihre Familien, Bewohner*innen und Mieter*innen einen vielfältigen und bunten Tag.
Unter dem Motto „Hoffnung schaffen – immer schon!“ startete der Festtag mit einem Ökum. Gottesdienst, den ich gemeinsam mit Oberkirchenrat Urs Keller und Diakon Wilhelm gestaltet habe und begleitet wurde vom CVJM Posaunenchor und dem Chor des Gymnasiums St. Paulusheim. Oberkirchenrat Urs Keller greift in seiner Predigt das Motto des Festes auf und sagt: „Die Verbindung von Hoffnung, Gemeinschaft nicht nur als punktuelles Ereignis, sondern als immer schon bestehende Grundkonstante, gehört zur DNA unseres christlichen Glaubens. (…) Gemeinsam Hoffnung schaffen, dafür steht die Diakonie und das lebt die Diakonie in Form des Ev. Altenzentrums.“
In den sich anschließenden Grußworten von Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, Bürgermeister Andreas Glaser und Diakon Bernhard Wilhelm wurden nicht nur die vergangenen Jahre der baulichen Veränderungen und steten Weiterentwicklungen resümiert, sondern auch mit Blick in die Zukunft das EAZ als tragendes Sozialunternehmen in der Region Bruchsal und im Landkreis Karlsruhe skizziert. „Das EAZ ist als größte vollstationäre Pflegeeinrichtung im Landkreis seit über 40 Jahren verlässlicher Ansprechpartner als regionales Dienstleistungszentrum für Wohnen, Pflegen und Service“ so Landrat Dr. Schnaudigel.
Bürgermeister Glaser betonte die Bedeutung des EAZ für die kommunale Daseinsfürsorge, die Rolle als Arbeitgeber für rund 200 sozialversicherungspflichtige Angestellte und als Wirtschaftsfaktor für Bruchsal.
Ein besonderer Dank galt den ehrenamtlichen Mitgliedern des Aufsichtsrates, insbesondere Klaus Gutermann (Vorsitzender des Aufsichtsrats) und Georg Will, die die Bauprojekte über den langen Zeitraum begleitet und sich der Verantwortung mit angenommen haben.
Es schlossen sich Empfang und Mittagessen auf der Dachterrasse des Dietrich Bonhoeffer Hauses an, sodass sich die Gelegenheit bot, miteinander ins Gespräch zu kommen und die herrliche Aussicht auf Bruchsal zu genießen. Für die Mitarbeitenden und ihre Familien startete am Nachmittag die „EAZ Ralley“ mit unterschiedlichen Aufgabenstationen in den Häusern, bevor im Franziskus Haus das Fest seinen Abschluss mit der Preisverlosung (EAZ Ralley) und Verabschiedung fand.
Ein gelungener Tag mit einer Vielzahl an Begegnungen. Dank an alle, die unserer Einladung gefolgt sind und die das Bauvorhaben möglich gemacht haben!
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Dr. Christian Waterkamp
Ausgabe 4/2024
Erschienen am 15.07.2024